Schlafstörung 2017-10-12T18:46:28+00:00

Schlafstörung

Grundlagen

Ca. jeder 4. Österreicher leidet an Schlafstörungen und wacht mindestens einmal pro Nacht auf bzw. benötigt mehr als 30 Minuten zum Einschlafen. Wer nachts nicht genug schläft, ist am nächsten Morgen müde, gereizt und anfällig für das Gefühl der Überforderung. Den Schlaf benötigt unser Körper um zu regenerieren und leistungsfähig zu bleiben.

Auch in der Schmerztherapie spielt der Schlaf eine zentrale Rolle. Bei Müdigkeit werden die Schmerzen als plagender und intensiver empfunden. Um den drohenden Teufelskreis aus nächtlicher Schlaflosigkeit und dem Gefühl der Überforderung tagsüber zu vermeiden, sollte man Schlafstörungen von Beginn an mit gezielten Gegenmaßnahmen begegnen.

Therapie

Natürlich helfen Massage und Entspannung. Viele Patienten nehmen auch gerne pflanzliche Schlafmittel u.a. aus Hopfen oder Passionsblume. Wichtig ist es auch auf eine bestimme „Schlafhygiene“ zu achten. Im Schlafzimmer sollte sich kein Fernseher befinden, das Zimmer sollte völlig abgedunkelt sein und eine angenehme Temperatur haben. Auch das Abendessen sollte nicht so spät ausfallen. Oftmals trinken Patienten am Abend noch viel Tee, auch weil sie tagsüber kaum Zeit hatten zu trinken. Trinkt man jedoch sehr viel vor dem Schlafengehen, muss man automatisch nachts aufstehen! Helfen jedoch all diese Maßnahmen nicht, ist ein Gang zum Arzt zu empfehlen.

Herzratenvariabilität (HRV)

Üblicherweise muss man, um den Schlaf darstellen zu können, eine Nacht in einem Schlaflabor verbringen. Mit Hilfe der Herzratenvariabilität – einer 24 Stunden Messung Ihrer Vitalität – kann u.a. auch Ihr Schlaf dargestellt werden. Es handelt sich hierbei um ein kleines Gerät, dass man über dem Herzen trägt und dass ihre Herzaktivität misst. Der Vorteil: sie können dabei zu Hause schlafen.

Man sieht dann auf der Darstellung, wie tief Sie schlafen und erkennt Atemaussetzer und Schnarcher. Zwar ersetzt es kein Schlaflabor, ist aber in der Anwendung viel einfacher und kann helfen zu erkennen, ob Sie überhaupt weiterführend eine stationäre Aufnahme zur weiteren Abklärung in einem Schlaflabor benötigen. Zusätzlich hilft Ihnen diese Methode um zu sehen, wie Sie mit teilweise nur geringen Lebensstilmodifikationen, wie z.B. mit einem „Power Napping“, mehr Ressourcen zur Bewältigung Ihres Alltages bereitstellen können.

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